Medientraining bedeutet zu lernen, wie man konstruktiv über die eigenen Ziele, Herausforderungen und sogar Probleme redet.

Das betrifft natürlich in erster Linie die alten und neuen Medien, doch nicht nur sie. Jeder Mensch, der den Mund aufmacht (und manchmal auch ohne das zu tun) kommuniziert. Wir senden den ganzen Tag bewusst und meist unbewusst Botschaften. Diese Botschaften gilt es gezielt und wirkungsvoll einzusetzen. Zielgruppen unserer Botschaften sind:

  • unsere Familie
  • Vorgesetzte und Mitarbeiter
  • Journalisten und andere Berichterstatter
  • die so genannte Öffentlichkeit

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass nicht einmal zwanzig Prozent unserer Botschaften überhaupt bei unserer Zielgruppe ankommt. So betrachtet sind nur rund zehn Minuten eines einstündigen Meetings bei Ihnen im Büro überhaupt sinnvolle Kommunikation. Der Rest ist Un- und Mißverständnis – oder einfach Zeitverschwendung. Damit Sie mit Ihrer Zeit und Ihrer Kommunikation besser durchdringen, dafür sorgt effzientes und an Ihre Bedürfnisse angepasstes Medientraining. Es ist kein Nice-to-Have. Es ist ein Management-Tool, ein effektives Werkzeug für Führungskräfte.

Das Entscheidende ist die Botschaft

Botschaften sind keine Werbe-Claims oder leere Worthülsen. Botschaften sind Kernaussagen über das eigene Handeln und die eigene Motivation. Sie kommen nicht aus dem Bauch heraus, sondern stehen vor jedem Interview schon fest. Allerdings sollten sie immer aus dem Vorgespräch heraus flexibel an die konkrete Situation angepasst werden können.

„Sitzen“ muss die Botschaft besonders in Krisensituationen. Dafür hat sich ein einfach zu merkendes Struktursystem bewährt, dass dafür sorgt, dass der Geber eines Statements alle Qualitäten aufweist, die eine besorgte Öffentlichkeit von einer zuständigen Führungsperson erwartet: Verantwortungsbewusstsein, Menschlichkeit und Tatkraft. Diese drei Qualitäten bildet man am besten mit folgenden Elementen eines Statements ab:

  • Das Problem annehmen, beim Namen nennen und nicht beschönigen. Damit signalisiert man, dass man auf der gleichen Seite steht wie die Öffentlichkeit.
  • Den Schaden bedauern, den die Situation angerichtet hat, und zwar ganz gleich, ob man selber konkrete Schuld daran hat oder nicht. Mitgefühl und ethisches Empfinden sind unverzichtbare Brücken zwischen Menschen in dramatischen Situationen.
  • Auswege aufzeigen ist der dritte und entscheidende Teil einer Krisenbotschaft. Selbst in unübersichtlichen Situationen ohne konkrete Lösungsmöglichkeiten wollen Menschen sich darauf verlassen, dass sich jemand zumindest kompetent und engagiert darum kümmert.

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